Manche
Wege
führen nicht nach außen, sondern zurück zu dir
Traumasensible Hypnose für Menschen, die sich selbst wieder näher kommen wollen.
Über mich
Es gab einen Moment, da wurde mir klar:
Ich kann andere nicht verändern. Nur mich selbst – und wie ich mit mir und Situationen umgehe.
Und das hat alles verändert.
Schon immer war ich jemand, der gern hinter die Oberfläche schaut. Small Talk fiel mir schwer – aber es hat mich tief berührt, wenn ich wirklich Zugang zu dem bekommen habe, was einen Menschen im Innersten bewegt.
Es fiel mir leicht, andere zu spüren – vielleicht, weil ich früh gelernt habe, mich einzustimmen. Und es hat mich berührt, wenn ich im Gespräch spüren konnte, dass sich jemand gesehen und verstanden fühlt.
Als meine erste Tochter klein war, habe ich in manchen Situationen heftig reagiert – obwohl ich es gar nicht wollte. Ich nahm mir vor, ruhig zu bleiben – und konnte es trotzdem nicht. Erst als ich mich intensiver mit Gewaltfreier Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und schließlich mit dem Nervensystem und Trauma auseinandersetzte, verstand ich, warum: Manche Reaktionen sind keine Entscheidung. Sie sind Schutz. Tief verankert. Und oft älter als wir selbst ahnen.
Mein eigenes Muster
In meinem Leben habe ich immer wieder ähnliche Beziehungsmuster erlebt: Ich war oft die Starke, die Verantwortung übernommen hat – auch da, wo es nicht meine Aufgabe war. Ich hatte Partner mit Suchtproblemen oder Depression, habe viel getragen und gehalten. Rückblickend wurde mir klar: Das hat mit meiner Kindheit zu tun. Nach der Scheidung meiner Eltern bin ich bei meinem Papa geblieben – weil ich ihn nicht allein lassen wollte.
Mein Nervensystem hat damals eine Rolle gewählt: die Retterin. Und diese Rolle hat sich tief eingeprägt. Ich konnte mich zwar meist gut spüren – aber ich wollte immer den anderen retten, erreichen, dass er erkennt, wie wertvoll er ist. Ich habe mich oft in einer Art Mamarolle wiedergefunden – habe versorgt, gehofft, gehalten. Nicht aus bewusster Entscheidung, sondern aus einem tief verankerten Muster heraus. Und dabei habe ich mich selbst oft übergangen.
Was ich lange nicht gesehen habe: Dieses Muster brachte mich immer wieder in das, was ich eigentlich vermeiden wollte – das Gefühl, allein zu sein.
Schon als Kind war ich oft auf mich gestellt. Mein Vater musste früh zur Arbeit und kam erst nachmittags zurück. Ich war morgens und nach der Schule regelmäßig allein. Und auch später – in Beziehungen mit emotional nicht verfügbaren Partnern – habe ich genau das unbewusst wieder erschaffen: Nähe, die nicht erreichbar war.
In meiner Jugend wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie tief die Sehnsucht war, selbst gehalten zu werden. Jemanden an meiner Seite zu haben, der erkennt, was ich brauche, ohne dass ich es sagen muss.
Damals konnte ich noch nicht sehen, dass genau darin auch etwas lag, das mich blockierte: die stille Hoffnung, dass jemand anders die Verantwortung übernimmt – für mein Fühlen, mein Leben, mein inneres Gleichgewicht.
Durch die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation habe ich gelernt, Verantwortung für mein inneres Erleben zu übernehmen – und Wege gefunden, mir selbst das zu geben, was ich früher im Außen gesucht habe.
Warum ich heute traumasensibel mit Hypnose arbeite
Ich war auf der Suche nach einem Weg, wie ich Frauen in herausfordernden Beziehungen begleiten kann – besonders solche, die sich wie ich einst in emotional belastenden Partnerschaften mit suchtkranken oder depressiven Partnern wiederfanden. Ich wusste, dass die Ursachen solcher Muster tiefer liegen – und dass es mehr braucht als Gespräche.
Da kam mir Hypnose in den Sinn, weil sie das erreicht, was oft unbewusst in uns wirkt: unsere Schutzmuster und inneren Reaktionen. Dieses Thema hat mich schon seit meiner Jugend fasziniert, aber erst jetzt war der richtige Moment, sie wirklich zu lernen.
Bei meiner Recherche stieß ich auf die Ausbildung von Christian Zinner – ein tief fundiertes Konzept, das Hypnose, Nervensystemarbeit und traumasensibles Wissen miteinander verbindet. Ich wusste sofort: Das ist mein Weg.
Dort habe ich nicht nur moderne Hypnosetechniken wie Ideomotorik, Yager-Code, Regressionshypnosen, Rescripting, das Simpson Protocol oder Konfusionsinduktionen kennengelernt, sondern auch fundiertes Wissen über das Nervensystem, Affektbrücken, Anteilearbeit (Ego-State-Therapie) sowie körperorientierte Elemente – inspiriert von Methoden wie Somatic Experiencing und Bodynamic. Diese wurden im Rahmen der Ausbildung unter dem Begriff Hypnoembodiment zusammengeführt – eine traumasensible Verbindung von Hypnose mit körperbasierter Selbstregulation, feiner Innenwahrnehmung und einem achtsamen Raum für das, was im Inneren wirkt.
Ich arbeite nicht mit Standardmethoden – sondern mit echtem Verständnis für das, was Schutz braucht.
In meiner Ausbildung habe ich gelernt, wie eng unser Nervensystem mit alten Beziehungserfahrungen verbunden ist – und wie tief solche Muster wirken können. Hypnose ist dabei für mich ein Weg, um Zugang zum Inneren zu finden – auch dort, wo Worte nicht mehr greifen.
Was mir besonders wichtig ist: Veränderung geschieht nicht durch Druck, sondern durch neue sichere Erfahrungen. Deshalb verbinde ich Hypnose mit achtsamer Begleitung, somatischem Spüren und einer Haltung, die urteilsfrei ist.
Denn wichtiger als jede Methode ist die Haltung dahinter.
Heute begleite ich Menschen genau auf diesem Weg – online, 1:1, in ihrem Tempo und mit viel Feingefühl. Ich arbeite nicht an Symptomen, sondern an der Beziehung zum eigenen Inneren: an Sicherheit, Verbindung, Selbstannahme.
Was mich antreibt
Ich wünsche mir eine freundlichere, mitfühlendere Welt. Und ich glaube: Sie beginnt in uns selbst.
Wenn wir erkennen, wie wertvoll wir sind – auch mit unseren Schutzmustern, unseren Unsicherheiten, unserem ganzen Menschsein – verändert sich nicht nur unser Blick auf uns selbst. Auch unser Umgang mit anderen wird weicher, ehrlicher, menschlicher.
Ich liebe es, mich weiterzubilden, zu lesen, einzutauchen – in Themen genauso wie ins Wasser. Die Natur gibt mir Kraft, genauso wie Gespräche mit Tiefe. Und genau diese Tiefe ist es, die ich auch in meiner Begleitung möglich machen möchte.
Wenn du dich darin wiedererkennst und spürst: Es ist Zeit, dich selbst wichtig zu nehmen – dann begleite ich dich gern ein Stück auf deinem Weg.
